Was ist Pilates?

"Es ist der Geist, der den Körper formt": Das Ganzkörpertraining nach Josef Pilates kräftigt die tiefer liegende Rumpfmuskulatur und verbessert die Körperhaltung, doch dies geht nur Hand in Hand mit geistiger Entspannung und Konzentration. Der in Mönchengladbach geborene Pilates war als Kind häufig krank und eher schwächlich, was er mit Sport und Yoga zu kompensieren suchte. Später war er Turner, Taucher, Bodybuilder, Zirkusartist, arbeitete in England als Berufsboxer und trainierte Beamte von Scotland Yard.

 

Als Deutscher wurde er zu Beginn des 1. Weltkrieges interniert, auch hier trainierte er seine Mithäftlinge. Nach seiner Rückkehr wurde immer unzufriedener mit den politischen, gesellschaftlichen Verhältnissen in Deutschland. So wanderte er 1923 nach New York aus, wo er sein erstes Pilates-Studio eröffnete. Er wurde 86 Jahre alt und starb 1967 als berühmter Trainer in New York.

 

Philosophie

Im Gegensatz zu Tai Chi und Qi Gong, die aus der asiatischen Kampfkunst abgeleitet sind und relativ viel Bewegung im Stehen erfordern, werden bei Pilates die meisten Übungen auf dem Boden liegend oder sitzend ausgeführt. Gemeinsam ist mit ihnen die Betonung der fließenden Bewegung und das bewusste Atmen. Das Pilates-Training ist aber insgesamt einfacher und daher auch gut für Untrainierte und ältere Menschen geeignet, in Fortgeschrittenen-Kursen werden die Übungen allerdings auch komplexer.

 

Auf genau sieben Prinzipien beruht die ganzheitliche Philosophie von Joseph Pilates: Atmung und Konzentration, Entspannung und Bewegungsfluss, Präzision und Kontrolle, schließlich Zentrierung aller Bewegungen – alle Bewegungen werden aus der Körpermitte heraus als fließende Bewegungen ausgeführt.

 

Trainingseffekte

Das Zusammenspiel von Atmung und fließenden Bewegungen bedeutet ein eher ruhiges kontrolliertes Training; die Wiederholungen jedoch haben mit der Zeit einen muskelentspannenden sowie aufbauenden Effekt. Ähnlich wie beim Yoga geht es bei den Übungen niemals um Schnelligkeit, sondern um die präzise Ausführung. Großer Wert wird auf die Atmung gelegt: beim Ausatmen in der Bewegungsphase konzentriert man sich auf die Brustatmung, man atmet durch den Mund aus. Beim Einatmen durch die Nase sollte sich der Brustkorb auch seitlich dehnen.

 

Mit der Pilates-Trainingsmethode wird nach und nach die gesamte Körperhaltung verbessert und die Bewegungen harmonisiert. Verspannungen lösen sich, die Muskeln werden flexibler. Dadurch, dass auch die Tiefenmuskulatur trainiert wird, kann man gut den Problemzonen wie Bauch und Po zu Leibe rücken. Ein guter Trainer wird großen Wert auf die Entspannungselemente legen, die zu Beginn und am Schluss der Übungen gemacht werden.

 

 

Trainerin Manuela Römer Begrüßung
Probetraining

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Kontakt

Manuela Römer

Fitness- und Pilatestraninerin

info@pilatesbymanuela.de

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